Organisationen versuchen fast alle Geschäftsprozesse zu digitalisieren, was auch Vorteile mit sich bringt. Beispielsweise das sichere und digitale Aufbewahren von wichtigen Dokumenten, führt parallel dazu etwas Großes zum Thema Nachhaltigkeit beizutragen und ermöglicht sogar die eingesparten finanziellen Mittel in das Wachstum des Unternehmens zu reinvestieren. Zu diesem Zweck werden immer mehr Anwendungen und Programme bereitgestellt und genutzt. Dies führt dazu, dass IT-Abteilungen überfordert werden und mit einer Vielzahl von Anwendungen konfrontiert werden, die verwaltet werden müssen. In den meisten Fällen geht der Überblick über die gesamten Anwendungen verloren, insbesondere über die Anwendungen Geschäftsprozesse und -modelle, welche unterstützt und verwaltet werden müssen.
Das Anwendungsportfoliomanagement (Application Portfolio Management) hilft Unternehmen, ihre Geschäftsziele zu erreichen. Dazu gehören die Verbesserung der betrieblichen Effizienz, die Marktdifferenzierung, Kosteneinsparungen und die digitale Transformation.
Es kann als eine Sammlung aller Softwareanwendungen und IT-Systeme beschrieben werden. Mit dem APM kann die IT-Abteilung alle Anwendungen inventarisieren und den technischen und geschäftlichen Wert bewerten. Auf diese Weise kann ein Unternehmen erkennen und visualisieren, welche Anwendungen beibehalten, aktualisiert oder entfernt werden sollten, um dem Unternehmen den größten Nutzen zu bieten. Anwendungen die einen unternehmerischen Mehrwert bringen werden priorisiert, während verzichtbare Anwendungen eliminiert werden. Darüber hinaus überwacht, verwaltet und entwickelt das Anwendungsportfoliomanagement regelmäßig IT-Systeme und deren Softwareanwendungen.
Empfehlenswert sind Portfoliodarstellungen beim Application Portfolio Management als Tool, da sie ein vereinfachtes konzeptionelles Visualisierungsschema sind. Sie bestehen aus zwei Portfolios, dem Ist-Portfolio und dem Soll-Portfolio. Das Ist-Portfolio umfasst und veranschaulicht alle im Betrieb eingesetzten IT-Systeme und das Soll-Portfolio, auch als Ziel-Portfolio definiert, alle geplanten oder sich entwickelnden Systeme und Anwendungen. Durch das Kombinieren beider Portfolios kann ein Ist- und Soll-Zustand veranschaulicht werden. Zusätzlich empfiehlt sich die Nutzung detaillierter Portfoliomatrizen. Diese unterstützen im APM das strategische und auch das operative Management einer IT-Landschaft.
Es lassen sich eine Vielzahl von Vorzügen des Anwendungsportfoliomanagement nennen. Im Folgenden sind die wichtigsten Vorteile aufgeführt:
Das Application Portfolio Management ist eine effektive Möglichkeit für IT-Abteilungen, ihre Systeme erfolgreich zu visualisieren, zu verwalten und bei Bedarf zu reorganisieren. Nicht außer Acht zu lassen ist, dass heutzutage eine anpassungsfähige Systemlandschaft das Erfolgsgeheimnis einer Organisation ist!
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